Woran soll man glauben?

    Woran soll man glauben?

    HEJ!

    ich würde mich nicht als leichtgläubigen Menschen bezeichnen. Eine gesunde Skepsis gehört nun wirklich zum Leben dazu, sonst wird das von den Halunken im Leben nur ausgenutzt!
    Ich bin aber jetzt doch etwas ratlos... Also ich mache immer folgendes an Silvester: In einer Gruppe von Freunden machen wir aus Spaß immer Bleigießen und Tarotkarten legen. So ein großes Bild. Dann mutmaßen wir über das Jahr.
    das ganze ist schnell wieder vergessen, weil wir natürlich auch alle etwas betrunken sind. Aber im Grunde machen wir es schon ernsthaft (eine von uns hat auch ein bisschen "Erfahrung").

    jetzt hab ich die Aufzeichnungen wiedergefunden und da hab ich die Eckdaten von Veränderungen in meinem Leben für dieses Jahr gefunden: Meine Trennung, meine Wiederversöhnung, der Umzug, der Geldsegen... Es war gruselig. Sogar die Reihenfolge stimmte...

    Ist euch sowas auch schon passiert? Ich glaube wirklich nicht an sowas. Aber DAS ist schon gruselig finde ich.
    Witzig, dass man sowas immer vergisst... ich kenne das auch noch von früher, dass man das macht aus Spaß; mal ein bisschen Kartenlegen, aus der Hand lesen, Bleigießen... Und dann glaubt man am Silvesterabend auch wirklich dran.
    Wichtig sind diese Vorhersagen dann auch nicht weiter als für diesen Abend... Also ich für meinen Teil hab das dann immer vergessen.

    Was du schilderst, ist jetzt aber wirklich gruselig. Ich bin schon jemand - im Gegensatz zu dir - , den solche Vorhersagen beeindrucken, ich muss auch zugeben, dass ich mich mit Vergnügen auf Jahrmärkten den Wahrsagerinnen hingebe.. Und ich habe auch schonmal das Tarot Kartenlegen am Telefon genutzt (nur bei Interesse kannst du ja mal gucken, wie das funktionieren soll. Die Fakten stehen alle da, ob man dann dran glaubt, bleibt jedem selbst überlassen), das hat mir in der Hinsicht geholfen, dass ich nicht mehr so arg über die Zukunft nachgedacht habe... Als hätte ich alles, was zu tun ist, auf eine To Do geschrieben.
    Aus dem Kopf, aus dem Sinn.

    Und der Geldsegen kam bei mir in Form eines Rubbellos. Das ist das wahrscheinlich Ansichtssache, was man als "Segen" bezeichnet.
    Aus großer Kraft folgt große Verantwortung

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